Neue Mittelmeerabteilung im MEERESMUSEUM Stralsund
Pünktlich zum Ferienbeginn ist sie fertig – die neue Mittelmeerabteilung im MEERESMUSEUM Stralsund. Die Tiere der Nord- und Ostsee sind mittlerweile ins OZEANEUM umgezogen und haben Platz gemacht für faszinierende Muränen, große Langusten, Drachenköpfe und Brassen. Bei einer Wassertemperatur um die 18 °C fühlen sich die Mittelmeerbewohner hier sichtlich wohl und gehören daher zum so genannten Kaltwasserbereich. In eines der Becken wurden sogar Wrackteile integriert – inmitten einer Seegraswiese. Etwas sechs Monate hat der Umbau gedauert, musste doch die gesamte Dekoration – sprich: ein dem Mittelmeer entsprechender Lebensraum – komplett neu gestaltet und der dazu gehörige Tierbesatz beschafft werden. Gleich nebenan, im einstigen Ostsee-Aquarium, tummeln sich nun Tiere der Tropen. Dort herrscht eine durchschnittliche Wassertemperatur von 25 °C. Daher zählt diese Abteilung zum Warmwasserbereich. Hier fühlen sich mittlerweile diverse Korallenarten, Garnelen, Grundeln und ebenso heimisch wie Tiere mit solch außergewöhnlichen Namen wie Schokoladen-Doktorfisch, Juwelen-Kammzähner oder Paletten-Leierfisch. Eine Abteilung weiter befindet sich das „alte“ Tropenaquarium. Im 50.000-Liter-Haibecken leben Ammenhaie, Marderhaie und Braunband Bambushaie. Neu hinzugekommen ist dort ein Schwarm Schmetterlings-Fische, dem in Kürze ein Schwarm Weißkehl-Doktorfische folgen wird. Ein paar Becken weiter üben die giftigen Meerestiere wie Rotfeuerfisch und Steinfisch eine besondere Faszination auf die Besucher aus, wobei letzterer durch seine Tarnungsfähigkeit für den Menschen lebensbedrohlich werden kann. Höhepunkt der tropischen Aquarienlandschaft im Stralsunder MEERESMUSEUM ist sicherlich das 350.000-Liter-Becken der Meeresschildkröten. Durch ein 21 Zentimeter dickes und drei mal acht Meter großes „Schaufenster“ können die urzeitlich anmutenden Reptilien beobachtet werden. Außerdem begeistern die possierlichen Seepferdchen, der geschickte Krake und die kleinen Nemos. Befindet sich der Großteil der Aquarien auch im Kellergeschoss, so wecken bereits zu Beginn des Museumsrundgangs vier weitere tropische Becken die Neugier der Besucher und vermitteln u.a. Eindrücke von einem farbenfrohen Lagunenriff sowie einem Mangrovenwald.
Übrigens: In die 36 Tropenaquarien im MEERESMUSEUM kann man täglich ab 10 Uhr trockenen Fußes „abtauchen“.
Quelle: Rügen Aktuell
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