Sportliches Angebot für Binzer Gäste im Juli und August

Sportlich neues Niveau am Binzer Strand! Der so genannte SportStrand der Sportplatz GmbH wurde am Montag im Betriebsauschluss der Kurverwaltung vorgestellt.
Olympia-Bronzegewinner im Beachvolleyball Axel Hager und sein Partner Werner Richnow stellten den anwesenden Mitgliedern des Ausschlusses die Idee vor, die sich bereits seit zwei Jahren an anderen Stränden an Ost- und Nordsee großer Beliebtheit erfreut, so die Unternehmer. Auf einem knapp 2000 Quadratmeter großen Areal wird der SportStrand im Juli und August am Strand aufgebaut.

Dazu gehören zwei Beachvolleyballfelder sowie drei Beachsoccer-Parcours. Desweiteren werden Flächen für Beachboule und Gymnastic von A bis Z vorgehalten. Ergänzt werden soll das sportliche Angebot um Jogging, Nordic Walking und Strandspiele für die ganze Familie, so die beiden Unternehmer.

Mit der Idee des SportStrand sind sie 2007 in Timmendorfer Strand gestartet. Im letzten Jahr wurde das Konzept bereits an vier Stränden an der Nord- und Ostsee im Sommer den Gästen kostenfrei durch die jeweiligen Kurverwaltungen zur Verfügung gestellt. So soll es auch in Binz sein. Für die auftretenden Kosten in Höhe von 34.000 Euro für beide Monate kommt die Kurverwaltung auf. Weitere 15.000 Euro werden einmalig für die Geräte und Sportanlagen fällig, die dann im Eigentum der Kurverwaltung bleiben.
Die Mitglieder des Betriebsausschusses haben sich während ihrer letzten Sitzung positiv für den SportStrand ausgesprochen. Bringt das Konzept doch ein neues sportliches Niveau an den Binzer Strand, waren sich die Verantwortungsträger einig. Nunmehr müssen noch die Gemeindevertreter auf ihrer nächsten Sitzung dem Konzept zustimmen, wie es am Rande der Vorstellung hieß.
Harald Schewe (CDU), Vorsitzender des Betriebsausschusses, geht allerdings mit seinen Ausschussmitgliedern davon aus, dass die politischen Verantwortungsträger dem Vorhaben zustimmen werden. Denn imerhin ist der SportStrand genau von der Art und Qualität von Veranstaltungen, die in Binz künftig den Veranstaltungskalender füllen sollen, wie Kurdirektor Horst Graf in diesem Zusammenhang betont.
Drei Trainer werden täglich am SportStrand anwesend sein und bei Bedarf bzw. auf Wunsch Übungen und Anleitungen geben. Der SportStrand soll montags bis sonnabends von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein. Am Sonntag könne der Platz für sportliche Veranstaltungen genutzt werden, so Hager und Richnow. Für die Betreuung der Gäste werden durchaus “sportliche Fachleute” vor Ort gesucht, wie die beiden Unternehmer auf Nachfrage von Ausschussmitglied Bernd Richter sagten. “Wir können mit dem SportStrand das sportliche Image von Binz wesentlich aufbessern”, waren sich die Anwesenden einig. Mit der Sportplatz GmbH wird in diesem Zusammenhang “sportliche Kompetenz” eingekauft.

Quelle: Ostsee-Anzeiger

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